Ortho-Bionomie
Allgemeine Infos
Ortho-Bionomy ist eine sanfte Therapiemethode, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat und mit Berührung arbeitet. Übersetzt bedeutet es: Gemäß den Regeln des Lebens [wirken].
Während viele manuelle Methoden vor allem mit gezielten Stressimpulsen an den Körper herangehen, arbeitet die Ortho-Bionomie mit Techniken, die den Stress reduzieren. Das grundlegende Denkmodell ist dabei, dass es keine Definition gibt, wie der Mensch zu sein hat. Ortho-Bionomie handelt nicht „gegen“ ein Symptom, sondern versteht ein „Symptom“ als den bestmöglichen, momentanen Ausdruck der Selbstregulation des Menschen. Der Therapeut arbeitet mit dem Menschen und nicht am Menschen.
Da das Symptom angenommen und positiv mit ihm gearbeitet wird, werden die Selbstregulierungskräfte des Körpers aktiviert, welche nach einer Behandlung das System von sich aus neu regulieren können, in einen Zustand mit weniger Spannung.
Ein verhärteter Muskel z.B. wird nicht auf gedehnt, sondern zusammengeschoben. Er kann sich entspannen, weil ihm das gewünschte Bewegungsmuster vom Behandler zeitweilig abgenommen wird. Störungen, die aufgrund von „Verwirrung“ der Regelmechanismen auftraten, können so gelöst werden; alte Spannungsmuster unter den Händen des Behandlers „wegschmelzen“ und eine Neuorganisation eingeleitet werden. Auf diese Weise werden die in jedem angelegten Möglichkeiten zur Problembewältigung angesprochen und gefördert.
Bei der Behandlung bemüht sich der Behandler, möglichst feinfühlig, aufmerksam, konzentriert und achtsam zu sein, um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen. Durch sanfte, aufmerksame Berührungen, die den vorhandenen Bewegungsmustern folgen, erhält der Behandelte, was sein Körper sucht.
Ortho-Bionomie verbessert die Selbstwahrnehmung, baut Spannung ab und fördert die Neuorganisation von Bewegungsmustern.
Behandlungsbereich
Im allgemeinen kann Ortho-Bionomie in den folgenden Fällen angewandt werden:
- zur Gesundheitserhaltung und zur allgemeinen Steigerung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens. Verbesserung der Körperwahrnehmung und -koordination
- bei sämtlichen Störungen des Bewegungsapparates (Muskel, Gewebe, Knochen, Gelenke), bei Schmerzen und Fehlhaltungen (Schultern, Wirbelsäule, Rücken, Kreuz, Arme, Becken, Hüfte, Beine, Knie, Füße, Steh- und Standprobleme)
- bei Störungen und Beschwerden der Bauchorgane (Darm, Menstruation, Zwerchfell, Oberbauchbeschwerden, Blase, etc.)
- bei Narbenproblemen und Problemen durch Knochenbrüche
- bei chronischen Kopfschmerzen (Migräne...)
- bei langanhaltenden Erkrankungen oder häufig wiederkehrenden Störungen
- Schreikinder, ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)
- zum Stressabbau und zur Entspannung (bei Tinnitussymptomen)
- Störfelderkrankungen
- das hormonelle und immunologische Gleichgewicht kann unterstützt werden
Der Sanddollar ist ein sehr flacher Seeigel, der durch seine individuelle Oberflächen- zeichnung fasziniert. Er wurde zum Symbol der Ortho-Bionomie, die kein Bild vom idealen Patienten bei der Behandlung zu Grunde legt, sondern von einer individuellen, harmonischen Zeichnung eines Menschen ausgeht, welche nicht in der geometrischen Mitte ruhen muss
